Die Flugsicherheit bei Verkehrsflugzeugen

 

16. April 2015, 17.30 Uhr |

 

Gebäude der Flugsicherheit auf dem Airport Dresden, aufgenommen während der "Flughafentour 152" im Mai 2015- Text und Foto: Brigitte&Dietmar.Otto
Flughafen Dresden

Vortrag von Ulrich Fräbel

 

Dr. Müller eröffnete den Abend, stellte seine Krankheit und ihre Auswirkungen auf seinen Körper und unsere IG Luftfahrt vor: er will sich unbedingt von der Leitung der IG zurückziehen. Herr Kien sprach die Fahrt der Gruppe nach Manching, München und Oberschleißheim mit Abfahrtstermin an.

Ulrich Fräbel begann seinen Vortrag über die „Flugsicherheit von Verkehrsflugzeugen“, gab seine persönliche Laufbahn in der DDR-Militärluftfahrt und seinen Gang in der Luftsicherheit von Berlin über Toulouse bis in die USA und Kanada preis.

 

 

Er begann mit dem Herunterfallen erster Flugzeuge und dem Umbau der Militärflugzeuge nach dem ersten Weltkrieg in Verkehrsflugzeuge, der ersten Luftfahrtkonferenz 1920 bis zur Gründung der ICAF (Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation) 1944 in Montreal/Kanada. Da nahmen schon 53 Staaten teil. Die Richtlinien umfassen 17 Präambeln.

Militärflugzeuge fallen nicht darunter, sie dürfen nur ihre Hoheitsgrenzen bis an die Meilen-Seegrenze befliegen. Die Richtlinien der ICAF entstanden aus der Analyse der Flug- und Bodenunfälle, wobei der Mensch immer der ausschlaggebende Faktor ist. Fräbel nahm als Beispiel den Unfall der A320 auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris, bei dem die Piloten total versagten. Die Maschine führte ein Crew-Mitglied, das nur für den Streckenflug berechtigt war, keine Pilotenlizenz besaß und einen Gewitter-Turm in 10 000 Metern im Steigflug umfliegen wollte. Die Maschine wurde überzogen und stürzte ins Meer. 

Nach 1 Stunde 40 Minuten gaben wir das Stoppsignal und ließen die Essen kommen. Die Freunde diskutierten noch lange mit Herrn Fräbel.

 

| Foto: Archiv D. Otto | Text: Günther Naumann |

 

            

 

            

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